»1990 - 2000

BMW Rolls-Royce Aero Engines


1990
Die Klöckner-Humboldt-Deutz AG verkauft die KHD Luftfahrttechnik GmbH an BMW, die das Werk in die mit Rolls-Royce gegründete BMW Rolls-Royce GmbH einbringt.
Das neue Unternehmen soll eine moderne zivile Triebwerkfamilie für den Weltmarkt entwickeln, produzieren und vermarkten.
1991
Entwicklungsstart für das Kerntriebwerk der BR700 Familie.
Umstrukturierung und Modernisierung des Werkes Oberursel zur Vorbereitung der BR700 Komponenten und Teile-Fertigung
1992
Am Standort Dahlewitz bei Berlin entsteht das Entwicklungs- und Montagezentrum für die BR700 Triebwerke.
Als BR700-Erstkunde bestellt der amerikanische Flugzeughersteller Gulfstream Aerospace Corporation 200 BR710 Triebwerke
1993
Eröffnung des Entwicklungs- und Montagezentrums Dahlewitz.
Erstlauf des BR700-Kerntriebwerks am Rolls-Royce Standort in Bristol.
1994
Abkommen mit McDonnell-Douglas über die Ausrüstung der MD-95 mit BR715 Triebwerken.
Eröffung der Prüfstände „Adam & Eva“ in Dahlewitz. Erstlauf des BR710 Triebwerks
1995
Erstflug der Gulfstream V mit BR710 Triebwerken.
Erster BR715-Auftrag für zunächst 50 zweistrahlige Flugzeuge.
1996
Als erstes deutsches ziviles Strahltriebwerk erhält das BR710 die internationale Zulassung.
Auftrag für BR710 Triebwerke zur Modernisierung der Nimrod-Flotte von britischen Marineaufklärern.
1997
Erstlauf des BR715 Triebwerks in Dahlewitz.
Gulfstream V mit BR710 Triebwerken erhält amerikanische Collier-Trophy. Der Ultra-Langstrecken-Geschäftsreisejet hält heute über 50 Luftfahrt-Weltrekorde.
1998
Entscheidung für das BR715 Triebwerk als exklusiver Antrieb für die Boeing 717-200 (vorher MD-95).
Internationale Zulassung und Erstflug des BR715 Triebwerks.
1999
Indienststellung der Boeing 717 mit deutschen BR715 Triebwerken.
BR700-Entwicklungsteam wird mit der „Ehrennadel der deutschen Luftfahrt“ der DGLR ausgezeichnet.
Rolls-Royce und BMW gliedern die Eigentumsverhältnisse mit Wirkung Anfang 2000 neu.

 
 
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