»Buch

125 Jahre Motorenfabrik Oberursel – 1892 bis 2017

Untertitel: Wandel gehört zum Leben

 

Autor und Herausgeber: Helmut Hujer

Rechtzeitig zur Feier des 125-jährigen Gründungsjubiläums der Motorenfabrik Oberursel hat der Autor dieses Buch zur Geschichte dieses alten Oberurseler Industriestandorts im September 2017 herausgegeben. Es umfasst 896 reich bebilderte Seiten im Format DIN A4 und kann im Werksmuseum bei Rolls-Royce Deutschland eingesehen und erworben werden (50 €), im Vortaunusmuseum in Oberursel oder direkt beim Autor bestellt werden:

Helmut Hujer
Am Diedenborn 1
61250 Usingen
Tel.: 06081/3611
Mobil: 0170 4375 178
hujer.helmut@t-online.de

Die Motorenfabrik Oberursel war stets einer der größten Industriebetriebe und Arbeitgeber in Oberursel. Diese weit über 125 Jahre währende, wechselvolle Industriegeschichte beschreibt Helmut Hujer, der von 1961 an über fünfzig Jahre in diesem Werk tätig war. Die 1892 gegründete Motorenfabrik Oberursel, seit dem Jahr 2000 ein Standort der Firma Rolls-Royce Deutschland, gilt als die älteste noch aktive Flugmotorenfabrik der Welt. Sie geht zurück auf eine 1882 aufgebaute Fabrik für Müllereimaschinen, die seinerzeit erste Maschinenbaufabrik in Oberursel.

Groß geworden mit den Stationärmotoren „Gnom“, entwickelte sie sich Anfang des 20ten Jahrhunderts zum zweitgrößten Hersteller für Motorlokomotiven in Deutschland. Mit den während des Ersten Weltkriegs gebauten Oberurseler Umlaufmotoren wurden die ersten deutschen Jagdflugzeuge ausgerüstet, die mit dem Fokker-Dreidecker des „Roten Barons“ in Erinnerung geblieben sind. Zwischen den Weltkriegen wurden in Oberursel auch jene Deutzer Motoren gebaut, die im „Bauernschlepper“ die Mechanisierung in der deutschen Landwirtschaft vorantrieben. Daneben arbeitete man ab 1941 an der Entwicklung von Groß-Flugmotoren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik ein Opfer der Reparationsdemontage, und die US-Army nutzte sie elf Jahre lang als Instandsetzungsdepot. Anfang der 1960er Jahre zog wieder der Flugmotorenbau mit verschiedenen Lizenzfertigungen und Eigenentwicklungen in der Fabrik ein.

Im Jahr 1990 begann mit der Firma BMW Rolls-Royce AeroEngines und der Entwicklung der BR700 Schubtriebwerke für Regional- und Geschäftsreiseflugzeuge eine neue Ära. Nach dem Übergang in die Firma Rolls-Royce Deutschland entwickelte sich das Werk zum Kompetenzzentrum für rotierende Triebwerkbauteile, insbesondere für Verdichtertrommeln, für Verdichterräder in BLISK-Bauweise und für Turbinenscheiben.

Mit diesem Buch wird nicht nur ein Kapitel der vielfältigen, aber weitgehend schon wieder verblassten Industriegeschichte in Oberursel und in unserer Region lebendig, auch die für die Entstehung und Entwicklung dieser Industriebetriebe bedeutenden Entwicklungen im regionalen Umfeld werden betrachtet. Breiten Raum nehmen auch die Entwicklung der sozialen und der technischen Infrastruktur in der Motorenfabrik ein.

Unter „Downloads“ finden Sie bei den „Publikationen“ die Vorseiten des Buchs mit dem dreiseitigen Inhaltsverzeichnis.  

 
 
Sprache
GermanyGreat_BritainFrance
Login


    Regist
Werksmuseum

  Öffnungszeiten:

Jeden letzten Freitag im Monat
von 15:00 bis 18:00 Uhr

Unkostenbeitrag:
2,50 EUR pro Person

Publikationen
Rundbriefe Stammtischprotokolle
Links
GK Motorenfabrik Oberursel
Rolls-Royce
www.Werkbahn.de
Online
offline0 User

offlineHujerGu
offlineWebmaster
offlineErich Auersch
offlineKarl-Heinz
offlineJonny123

online1 Gast
Statistik
Gesamt: 119026
Heute: 77
Gestern: 73
Online: 1
... mehr